Berichte aus dem Schulleben

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Georg-Müller-Realschule mit ihren beim Vorlesewettbewerb verwendeten Büchern und ihrem Deutschlehrer Herr Schaebs (hintere Reihe rechts). Die strahlende Siegerin, Julia Roser, sitzt in der Mitte der vorderen Reihe (mit Urkunde & Buch)

Die schwierige Suche nach dem passenden Buch und einer spannenden Vorlesestelle darin, das eifrige Training zu Hause und das Feilen an der Lestechnik und schließlich das benotete Vorlesen vor versammelter Klasse, verbunden mit einer kurzen Buchvorstellung: Das alles mussten die 24 Sechstklässler der Georg-Müller-Realschule leisten, doch am Ende konnte nur eine Person gewinnen. Die strahlende Siegerin heißt Julia Roser (in der Mitte der vorderen Reihe mit der Urkunde und dem Buch "Wunder" von Raquel Palacio in Händen). Sie konnte sich in der Finalrunde gegen vier andere starke Vorleser der Klasse durchsetzen, weil sie einen ihr unbekannten Fremdtext aus dem Buch "So groß ist Gott", von Patricia St. John, technisch einwandfrei und erstaunlich gut betont vorzulesen vermochte. Somit darf Julia Anfang 2022 auf regionaler Ebene beim Vorlesewettbewerb weitermachen! Dann wird nicht nur Klasse 6, sondern die ganze Schule voll hinter ihr stehen und auf einen weiteren Vorleseerfolg hoffen🙂! 

„Freut euch ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr.“
aus dem Adventlied „Wir sagen euch an“

Weihnachtsfreude trotz(t) Corona – Viertklässler der Georg-Müller-Grundschule erfreuen Senioren mit Outdoor-Gesang

Schon seit etlichen Jahren verbindet die Georg-Müller-Schulen und das Bürgerheim Schwenningen neben der räumlichen Nachbarschaft auch eine gelingende Kooperation. Das häufigste Szenario ist dabei, dass die jungen Menschen die älteren Menschen besuchen und ihnen mit Liedern, Gedichten sowie Selbstgebasteltem eine Freude bereiten.            
                Aufgrund der Corona-Situation brach diese schöne Tradition dann im Winter 2020 abrupt ab und drohte einzuschlafen. Doch dies mochten beide Seiten nicht noch länger hinnehmen und so hatte Dominik Schaebs von den Georg-Müller-Schulen die Idee, einen Raum für eine coronakonforme und doch möglichst herzliche Begegnung zu schaffen: Dieses Anliegen traf bei Herrn Trautmann (Heimleitung) auf offene Ohren und so konnte Folgendes realisiert werden: Die im Musikunterricht bei Herrn Varga eingeübten Adventslieder trugen die Viertklässler nun an der frischen Luft im Innenhof des Bürgerheims unter Klavierbegleitung vor. Die Senioren saßen währenddessen gespannt vor geöffneten Türen und Fenstern, einige winkten begeistert, andere verdrückten vor Rührung ein paar Tränen und manche wagten sich sogar bis nach draußen in die Dezemberkälte und sangen leise mit.             
               Dort wurden nach dem frohen Gesang noch warme Grußworte und herzliche Weihnachtswünsche ausgetauscht. In symbolischer Geste nahm eine begeisterte Bewohnerin die mitgebrachten Herzluftballons entgegen. An diesen waren zahlreiche, von den Schülern unter Anleitung von Frau Janz liebevoll gebastelte, bunt gestaltete und mehrsprachig beschriftete Weihnachtskarten befestigt. Diese sollen die Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Aufenthaltsbereichen noch einige Tage lang ansehen und sich daran erfreuen können. Die tapferen Viertklässler durften sich am Ende noch mit Schoko-Weihnachtsmann und Apfelschorle für den 400-Meter-Fußmarsch zurück zur Schule stärken und konnten vor allem erleben, dass Freude, die man verschenkt, in das eigene Herz zurückkehrt! Eine äußerst wertvolle Lektion in Zeiten wie diesen!

Verfasser: Dominik Schaebs (Lehrer an den Georg-Müller-Schulen)

Ich bin seit 2002 an der Georg-Müller-Grundschule und ich liebe es, mit Kindern im Grundschulalter zu arbeiten. Oft bekomme ich Freundebücher von Kindern, in die ich mich eintragen soll. Eine Frage darin lautet: „Was ist dein Traumberuf?“ Dann schreibe ich als Antwort: „Den habe ich schon!“

Fredericktag an der Georg-Müller-Schule: „L‘omino di pan di zenzero“

Ein Lebkuchenmann wird lebendig! Mit dem heiteren Märchen „Der Lebkuchenmann“ begeisterte Herr Demasi die Kinder der 1. bis 4. Klasse am Fredericktag, dem großen Literaturfest in Baden-Württemberg. Gespannt verfolgten die Kinder die aufregende Geschichte, in der der flinke Lebkuchenmann allen davonrannte, die ihn verspeisen wollten. Fasziniert waren die Kinder aber auch davon, dass Herr Demasi, der sowohl fließend Deutsch als auch Italienisch spricht, das Märchen auf sehr lebendige Weise zweisprachig vortrug. Die Kinder konnten so in die italienische Sprache eintauchen und die Sätze verstehen, ohne je Italienisch gelernt zu haben. Doch die sympathische Hauptfigur, der Lebkuchenmann, ging ihnen allen zum Schluss auch auf Italienisch leicht über die Lippen: „L‘omino di pan di zenzero“.

Der Fredericktag Baden-Württemberg ist an der Georg-Müller-Schule ein beliebter und fester Bestandteil der schulischen Leseförderung und ein Highlight im Schuljahr. Er findet jedes Jahr im Oktober in zahlreichen Bildungseinrichtungen und Bibliotheken statt, um Kinder und Jugendliche für Literatur zu begeistern - mit erfreulichem Erfolg, wie der Tag an der Georg-Müller-Schule gezeigt hat.

Viele gute Gaben haben die Kinder aus Klasse 2 heute mitgebracht.

Gemeinsam haben wir den Tisch mit dem Gemüse, dem Obst, dem Brot und den Nüssen gestaltet. So schön, appetitlich und ansprechend sah dieser Tisch dann aus, dass es für die Kinder gar nicht so leicht war, noch einen kurzen Moment innezuhalten. Doch nach dem Dankgebet war es dann so weit. Die Gaben wurden geteilt. Jeder konnte nach Herzenslust zugreifen. Und am Ende war noch so viel übrig, dass es auch für ein zweites und womöglich noch für ein drittes Frühstück gereicht hätte.

Erntedankfest, für manche Menschen ein altertümlich anmutendes Ereignis mit dem sie vielleicht nicht mehr allzu viel anzufangen wissen. Dass die große Fülle an Lebensmitteln, die wir in den Supermarktregalen finden und die trotz der aktuellen Preisinflation für die meisten Menschen in unserem Land noch bezahlbar sind keine Selbstverständlichkeit ist, das ist uns nicht immer bewusst. Gewöhnt haben wir uns an den Überfluss. Sattwerden ist für uns zum Menschenrecht geworden. Wählerisch sind wir geworden. Dass hinter jedem Nahrungsmittel sowohl ein Arbeits- und Verarbeitungsprozess steht und dass es nicht zuletzt Gottes Gnade ist, der die Dinge wachsen und gedeihen lässt, dass führt uns dieses Jahresfest eindrücklich vor Augen: "Sehet und schmecket wie freundlich der Herr ist." (Psalm 34,8)

Post it War

Die Schüler/innen der Klasse 9 haben im Rahmen der Kunst AG die Möglichkeit, die große Welt der Street Art kennenzulernen.

Erste Station war „Post it- War“.

Angefangen hat alles in Paris. Im kleinen Vorort Montreuil fingen Mitarbeiter des Videospielriesen Ubisoft im Juni 2011 an, die Büros mit kleinen Aliens zu schmücken, die aus den Post-its® (in Deutschland auch oft Haftzettel, Klebie oder Heftie genannt) hergestellt wurden. Als die Angestellten des benachbarten Unternehmens, der BNP Paribas Bank die kreativen Machwerke erspähten, waren sie so begeistert und antworteten ebenfalls einfallsreich. Sie ließen sich vom Videospiel „Space Invaders“ inspirieren und beklebten ihre Fensterfront mit einem Raumschiff, dass die Post-it® Kreationen von Ubisoft symbolisch abschoss. (Quelle:wordpress/bing)

Die Schüler/innen recherchierten zum Thema.

Danach lernten sie den Künstler Keith Haring und seine Werke kennen.

Aufgabe war es, sich von Keith Haring inspirieren zu lassen und seine Werke in Post-it Bilder umzusetzen.

Allerdings durften die jungen Künstler/innen auch eigene Werke und Ideen einbringen.

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