Berichte aus dem Schulleben

Mundart in der Schule

Mundart in der Schule

„Guede Morge, hesch gued gschlofe in der letschte Nacht? - Nei, ich ha träumt, dass mi Bett gli zämmechracht!“ Mit diesem lustigen Lied begann der Besuch von Uli Führe, der sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse die Kinder für die alemannische Mundart begeisterte. Mit der Gitarre und einem fast in Vergessenheit geratenen Instrument, der Dulcimer, zog Herr Führe die Kinder mit Mundartliedern und -geschichten in seinen Bann. Inzwischen selten gewordene alemannische Wörter wie „Herdepfl“ (Kartoffel) oder „wunderfitzig“ (neugierig) wurden lebendig und so manches alemannische Wort regte bei den Kindern die Fantasie und fröhliches Rätselraten an. Bewegend war der Hintergrund zu einem Lied, das anschaulich von der bitteren Armut einer Familie aus dem Schwarzwald erzählte, deren Kinder vor lauter Hunger betteln gehen mussten.

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und sensibilisiert für den Reichtum unserer Mundart endete die abwechslungsreiche Schulstunde. Möglich gemacht hatte diese Veranstaltung der Arbeitskreis „Mundart in der Schule“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Mundart an den Schulen Baden-Württembergs durch Besuche von Mundartkünstlern zu fördern. 

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